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Wobei ich helfe

Ich sorge dafür,
dass ihr euch
wieder versteht.

Meine Arbeit fängt nicht bei einem Auftrag an, sondern bei einer Frage: Was weiß hier wer — und wer erfährt es nie? Alles Weitere ergibt sich daraus.

Sätze, die ich ständig höre

  • „Das haben wir doch letztes Jahr schon erklärt.“
  • „Frag mal die Anja, die weiß das.“
  • „Bei uns macht das jede Abteilung anders.“
  • „Steht doch im Ordner auf dem Server. Irgendwo.“
  • „Der Neue hat das nie gelernt, der hat's abgeguckt.“
  • „Wir brauchen einfach mal einen Flyer.“

Wenn dir mindestens zwei davon bekannt vorkommen, ist das kein Gestaltungsproblem. Dann fehlt jemand, der zuhört und die Sache sortiert.

Der Ablauf

Erst verstehen,
dann handeln

Ich komme vorbei, rede mit euch und höre zu — einzeln, in kleiner Runde, in der Werkstatt genauso wie im Büro. Danach sage ich dir, was ich verstanden habe.

01

Zuhören

Erst mal erzählst du. Ich unterbreche wenig, frage viel und notiere auch die Sätze, die nebenbei fallen.

02

Nachfragen

Wer entscheidet, wer führt aus, wer erfährt es zuletzt? Genau da liegt meistens der Knoten.

03

Sortieren

Ich sage dir, was ich verstanden habe — in deiner Sprache. Wenn ich es nicht erklären kann, ist es noch nicht klar.

04

Weiterhelfen

Jetzt erst wird etwas gemacht — so viel wie nötig, so wenig wie möglich. Manchmal genügt ein Gespräch zwischen zwei Abteilungen.

05

Übergeben

Ihr arbeitet selbst weiter, ich bleibe erreichbar. Ziel ist, dass ihr mich nicht dauerhaft braucht.

Zuerst: zuhören

Das eigentliche Thema liegt selten im Briefing

Wer mich holt, sagt meistens „wir brauchen einen Flyer“. Nach einer Stunde Zuhören steht dann da: Die Schichten wissen nichts voneinander, drei Abteilungen erzählen dasselbe unterschiedlich, und keiner traut sich zu fragen.

  • Ich frage nach
    So lange, bis klar ist, wer eigentlich was verstehen soll — und warum es bisher nicht ankam.
  • Ich höre allen zu
    Nicht nur der Chefetage. Werkstatt, Büro, Azubi: alle merken, wo es hakt, keiner wird gefragt.
  • Ich sortiere mit
    Aus Halbsätzen, Bauchgefühl und alten Dateien wird eine Reihenfolge, mit der man arbeiten kann.
  • Ich sage, was ich sehe
    Auch wenn die Antwort lautet: Das ist kein Design-Problem, das ist ein Abstimmungsproblem.

Danach: helfen

Und dann tue ich das, was tatsächlich hilft

Manchmal ist das ein Gespräch zwischen zwei Abteilungen, die seit Jahren aneinander vorbeireden. Manchmal eine Übersicht, die zum ersten Mal alles an einem Ort zeigt. Und manchmal eben ein Bild, ein Aushang oder ein kompletter Auftritt.

Der sichtbare Teil ist der kleinere. Aber ohne ihn bleibt vieles Theorie.

  • Ordnung schaffen
    Wissen einsammeln, sortieren und so hinschreiben, dass es auch der Neue am ersten Tag versteht.
  • Übersetzen
    Zwischen Werkstatt und Büro, zwischen Fachsprache und Kundschaft, zwischen „schon immer so“ und „ab jetzt anders“.
  • Erklären statt behaupten
    Abläufe, Zahlen und Regeln als Bild, das man auch im Vorbeigehen versteht.
  • Weitergeben
    Vorlagen und Regeln, mit denen ihr allein weitermacht. Ich will nicht gebraucht werden, sondern helfen.

Mein Werkzeugkasten

Womit ich arbeite, wenn es so weit ist

Gelernt habe ich Illustration und Grafik Design. Das ist Handwerk, kein Selbstzweck — es kommt zum Einsatz, wenn Reden allein nicht mehr weiterhilft.

Zuhören & sortieren

der eigentliche Job
Gespräche
Mit Chefetage, Team und den Leuten, die es am Ende machen müssen. Einzeln oder in kleiner Runde.
Analyse
Blick von außen: Was passt zusammen, was widerspricht sich, was fehlt komplett?
Konzept
Wer muss was verstehen, über welchen Weg, in welcher Reihenfolge.
Beratung
Manchmal reicht eine kleine Schraube. Empfehlung, Sparring, Support — auch ohne Gestaltung.

Erklären

wenn Worte nicht reichen
Klassisch
Aquarell, Bunt- und Bleistift, Kugelschreiber — auf Papier oder anderen Medien.
Digital
Vektor oder Pixel, moderne oder klassische Optik, gern als Mischtechnik.
Vielfältig
Werbung, Editorial, Infotainment, Charaktere, Fantasy, Kinder, besondere Anlässe.
Erklärend
Infografik, Schema, Storyboard: Kompliziertes in einem Bild.

Auf Papier

was in der Hand liegt
Basics
Broschüre, Postkarte, Flyer, Anzeige — vom Entwurf bis zur Druckvorstufe.
Fancy
Sonderformate, Faltungen, Give-aways, übergroße Medien. Warum nicht?
Business
Corporate Design entwickeln, erweitern, anwenden.
Magazin
Layout, Satz und Bildredaktion für wiederkehrende Ausgaben.

Am Bildschirm

kurze Wege
Branding
Papierloses Büro, digitale Vorlagen, Design für schnelle Kommunikation.
Office
Vorlagen und Designs für MS Office, Aufbereitung von Präsentationen.
Screendesign
Design für Sites und Anwendungen, kompakte Homepages inklusive Support.
Social & Motion
Formate für Kanäle und Screens, animierte Visuals für Messe und Präsentation.

Der Rahmen

Wie die Zusammenarbeit läuft

Vernetzt

  • Illustratoren Organisation e.V.
  • Businessclub Handwerksjunioren
  • VG Bild-Kunst

Papierkram

  • Abrechnung nach Aufwand oder
  • projektbezogen mit Angebot
  • inkl. Nutzungsrechte & Umkosten

Freelancerin

  • Versichert (BG ETEM, KSK)
  • Selbstständig seit 2014
  • Eigenverantwortlich

Zusammenarbeit

  • Direkt mit der Chefetage
  • Oder im Marketing-Team
  • Oder als Werkbank für Agenturen

Und jetzt du

Klingt nach eurem Laden?

Sag kurz, was bei euch hakt. Zuhören kostet nichts — und danach weißt du zumindest, ob du mich überhaupt brauchst.

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