Zuhören
Erst mal erzählst du. Ich unterbreche wenig, frage viel und notiere auch die Sätze, die nebenbei fallen.
Wobei ich helfe
Meine Arbeit fängt nicht bei einem Auftrag an, sondern bei einer Frage: Was weiß hier wer — und wer erfährt es nie? Alles Weitere ergibt sich daraus.
Sätze, die ich ständig höre
Wenn dir mindestens zwei davon bekannt vorkommen, ist das kein Gestaltungsproblem. Dann fehlt jemand, der zuhört und die Sache sortiert.
Der Ablauf
Ich komme vorbei, rede mit euch und höre zu — einzeln, in kleiner Runde, in der Werkstatt genauso wie im Büro. Danach sage ich dir, was ich verstanden habe.
Erst mal erzählst du. Ich unterbreche wenig, frage viel und notiere auch die Sätze, die nebenbei fallen.
Wer entscheidet, wer führt aus, wer erfährt es zuletzt? Genau da liegt meistens der Knoten.
Ich sage dir, was ich verstanden habe — in deiner Sprache. Wenn ich es nicht erklären kann, ist es noch nicht klar.
Jetzt erst wird etwas gemacht — so viel wie nötig, so wenig wie möglich. Manchmal genügt ein Gespräch zwischen zwei Abteilungen.
Ihr arbeitet selbst weiter, ich bleibe erreichbar. Ziel ist, dass ihr mich nicht dauerhaft braucht.
Zuerst: zuhören
Wer mich holt, sagt meistens „wir brauchen einen Flyer“. Nach einer Stunde Zuhören steht dann da: Die Schichten wissen nichts voneinander, drei Abteilungen erzählen dasselbe unterschiedlich, und keiner traut sich zu fragen.
Danach: helfen
Manchmal ist das ein Gespräch zwischen zwei Abteilungen, die seit Jahren aneinander vorbeireden. Manchmal eine Übersicht, die zum ersten Mal alles an einem Ort zeigt. Und manchmal eben ein Bild, ein Aushang oder ein kompletter Auftritt.
Der sichtbare Teil ist der kleinere. Aber ohne ihn bleibt vieles Theorie.
Mein Werkzeugkasten
Gelernt habe ich Illustration und Grafik Design. Das ist Handwerk, kein Selbstzweck — es kommt zum Einsatz, wenn Reden allein nicht mehr weiterhilft.
Der Rahmen
Und jetzt du
Sag kurz, was bei euch hakt. Zuhören kostet nichts — und danach weißt du zumindest, ob du mich überhaupt brauchst.